Nothilfe für Studis in finanziellen Notsituationen

Die Hilfsform für bedürftige Studierende ist eine finanzielle Unterstützung zur Überbrückung einer akuten wirtschaftlichen Notsituation, die nicht durch andere Sozialleistungen oder andere Fördermöglichkeiten abgedeckt werden kann.  Sie soll den Studierenden die Weiterführung des bisher erfolgreichen Studiums ermöglichen.

Als Höchstbetrag sind bis zu 300 Euro vorgesehen maximal an drei Folgemonaten. Den Antrag könnt ihr in der der Sozialberatung von Seezeit stellen.

Auch die Katholische Hochschulgemeinde unterstützt in schwierigen Situationen mit einem Notfonds.

Lumière – Das Campus-Kino

Eine weitere Möglichkeit gute Filme zum kleinen Preis zu schauen bietet das Campus-Kino Lumière. Hier könnt Ihr während des Semesters immer Dienstags um 20h im Audimax für 2,50 Euro Filme schauen. Das Repertoire ist vor allem vielseitig, vom Mainstream bis zum Independent Film ist alles dabei. Organisiert wird das Lumière vom Asta,  Nachwuchs wird auch hier  immer gesucht – falls Ihr also an Dingen interessiert seid, die hinter der Leinwand ablaufen, informiert Euch einfach auf der Seite des Asta. Da das Programm des Lumière nicht  vollständig im Internet veröffentlicht werden darf, findet Ihr das Program entweder im Uni Foyer als Programmheft und Plakat oder Ihr meldet Euch für den Newsletter an. Ein besonderes Highlight stellt das ein Mal im Semester statt findende Stummfilmkonzert dar.

Weitere Infos hier.

Was kostet so ein Studium eigentlich?

Gebühren
Studierende, die aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums kommen, zahlen für ihr Erststudium keine Studiengebühren.
Informationen für Studierende, die aus Ländern außerhalb der EU und des EWR kommen findet ihr hier.

Der größte Posten während des Studiums sind die Lebenshaltungskosten. Dazu können Studiengebühren kommen, an Uni und HTWG derzeit ca. 150 € pro Semester.

Aber was genau müsst ihr bei der Kalkulation der „Lebenshaltungskosten“ alles berücksichtigen?
Die 21. Sozialerhebnung des Deutschen Studentenwerks gibt hierzu ein wenig Aufschluss.

 

Lebenshaltungskosten eines Studierenden in Deutschland

  • Miete inkl. Nebenkosten: 298€
  • Ernährung: 165€
  • Kleidung: 52€
  • Auto und/oder ÖPNV: 82 €
  • Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente: 66€
  • Telefon, Internet, Rundfunk- und Fernsehgebühren: 33€
  • Lernmittel: 30€
  • Freizeit, Kultur, Sport: 68€

Gesamtkosten: 794€

Nicht berücksichtigt sind die Semesterbeiträge, die je nach Hochschulstandort variieren können. Natürlich fallen nicht bei jedem Studierenden  die gleichen Lebenshaltungskosten an – individuelle Mehr- oder Minderkosten solltet ihr daher berücksichtigen!

Konstanz und Kreuzlingen gelten außerdem als eher teure Standorte im Vergleich zu manch anderen (deutschen) Hochschulstädten. So beträgt die durchschnittliche Miete, inklusive Nebenkosten 327 Euro – rund 30 Euro mehr als im Gesamtdurchschnitt.

 

Jobben

Zwei Drittel der Studierenden jobben neben dem Studium, um ihre Lebenshaltungskosten und das Studium finanzieren zu können.

Planst auch du neben deinem Studium zu jobben, dann erhältst du in unserer Rubrik  Jobs & Karriere wertvolle Tipps.

Wohngeld

Grundsätzlich sind Studierende vom Wohngeld ausgeschlossen, wenn sie dem Grunde nach einen Anspruch auf BAföG haben – aber es gibt Ausnahmen.

Du kannst Wohngeld beantragen

  • wenn dem Grunde nach kein BAföG-Anspruch (mehr) besteht (z.B. wegen Fachrichtungswechsel, Überschreitung der Regelstudienzeit… etc.),
  • du BAföG als Bankdarlehen beziehst,
  • du mit Kindern oder anderen Familienangehörigen zusammenwohnst und diese weder dem Grunde nach Anspruch auf BAföG haben noch Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld haben.

Mehr Infos und Formulare gibt’s bei der Stadt Konstanz.

Studien- und Bildungskredite

Reichen BAföG oder die Unterstützung der Eltern nicht aus, können Studienkredite einen Ausweg aus der schwierigen Finanzsituation bieten.
Für einen Studienkredit solltet ihr euch jedoch nur nach intensiver Recherche entscheiden – schließlich ist ein Kredit mit einer Verschuldung verbunden!

Die Vertragsbedingungen der einzelnen Studienkredite können sehr unterschiedlich sein. Es gibt Einschränkungen im Hinblick auf Alter, Staatsangehörigkeit, Studienfächer etc.

Im CHE-Studienkredit-Test 2017 werden 43 gängige Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen.

Wollt ihr euch persönlich zu eurer Finanzierungssituation beraten lassen, dann hilft die Sozialberatung des Studierendenwerks weiter.

Stipendien & Stiftungen

Stipendien werden von ganz unterschiedlichen Organisationen, aber auch vom Bund oder einzelnen Ländern angeboten. Viele Stipendien haben gemein, dass sie von den Geförderten besonders gute Leistungen erwarten – aber nicht nur das! Gesellschaftliches Engagement oder die Zugehörigkeit zu einer Minderheit können vorausgesetzt werden.

Ein Stipendium ist eine sehr günstige Möglichkeit, dein Studium zu finanzieren, da es nicht zurückgezahlt werden muss.
Außerdem bieten viele Stiftungen neben der finanziellen auch eine ideelle Förderung.

Infos zu möglichen Stipendien findest du hier auf den Seiten der Uni Konstanz und hier auf den Seiten der HTWG Konstanz.

BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) stellt sicher, dass Studierende unabhängig ihrer Herkunft eine ihrer Eignung und Neigung entsprechende Ausbildung absolvieren können. Das BAföG ist daher für viele Studierende neben Jobben und Elternfinanzierung die wichtigste Finanzierungsmöglichkeit ihres Studiums.

Wie viel BAföG du erhalten könntest und ob du überhaupt einen Anspruch auf BAföG hast, kannst du mit dem  BAföG-Rechner testen.
Der BAföG-Rechner ersetzt jedoch nicht die persönliche Beratung bei deinem BAföG-Amt!

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