Karrierestart an der PHTG

Für die Kreuzlinger Studis an der PHTG sind Ausbildungs- und Berufsweg vergleichsweise stark vorgezeichnet, deshalb spielt der hohe berufspraktische Anteil eine zentrale Rolle. Angehende Lehrpersonen lernen den Alltag im Klassenzimmer von Beginn an in zahlreichen Praktika kennen. Auf den PHTG-Seiten findet ihr bei den einzelnen Studiengängen die Praxispläne – die berufspraktische Ausbildung macht je nach Lehrgang ein Viertel bis ein Drittel des kompletten Studiums aus. Die Pädagogische Hochschule Thurgau pflegt dafür extra ein eigenes Praxisnetzwerk mit ausgesuchtem Lehrpersonal, das euch beim Reinschnuppern hilft.

Wer die Zeit nach dem Studium im Visier oder das Lehrdiplom bereits in der Tasche hat: Im letzten Studienjahr stehen unter dem Motto „Nach der PH“ noch einzelne Veranstaltungen an, in denen ihr über die aktuelle Stellensituation informiert werdet oder lernt, wie man sich professionell bewirbt. Im Lichthof des Hauptgebäudes P, direkt gegenüber dem nördlichen Treppenaufgang, sind an der Infowand unter der Überschrift „Stellenangebote“ regelmäßig offene Stellen oder Stellenvertretungen in In- und Ausland angeschlagen.

Eine kurze Liste mit den speziellen Jobportalen findet ihr hier:
www.schuljobs.ch
www.schulstelle.ch
www.educajob.ch
www.stellvertretungen.ch

Der Kanton Thurgau schreibt als Arbeitgeber ebenfalls offene Stellenangebote im Bildungsbereich aus.
Hochschulabsolventinnen und -absolventen berät auch das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung beim Department für Erziehung und Kultur.
Und allgemein steht in Sachen Jobsuche natürlich die kantonale Arbeitsvermittlung zur Seite.

Zum Arbeiten über die Grenze

Nicht wenige jobben bereits während des Studiums im Nachbarland oder kommen für ein Praxissemester unter. Wer aber beispielsweise in Konstanz wohnt und in der Schweiz arbeitet oder andersrum, muss bestimmte Regelungen beachten, etwa beim Thema Krankenversicherung. Auch das Thema Steuern wird relevant, wenn Arbeits- und Wohnort in zwei unterschiedlichen Staaten liegen.

Erste Infos zum Thema sowie eine umfassende Grenzgängerbroschüre gibt’s hier.

Ein Portal für den grenzübergreifenden Arbeitsmarkt in der Bodenseeregion gibt es unter dem Titel „Jobs ohne Grenzen“.
Viele wichtige Themen finden sich hier – von der individuellen Beratung über Infos zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Bodenseestaaten bis hin zu Jobsuchmaschinen.

Green Energy

Aus Uni, HTWG, Unternehmen und dem Forschungsinstitut ISC heraus werden viele Innovationen entwickelt, die man der Green Energy-Branche zuschreibt.

Die Förderung und Anwendung der Photovoltaik sowie der regenerativen Energien werden in einem Netzwerk koordiniert, das die Stadt Konstanz organisiert. Hierbei ziehen viele Akteure an einem Strang, so dass durch Förderprojekte auch neue innovative Ansätze erprobt werden können: Wie wird in Zukunft Energie produziert, gespeichert und genutzt? Ansprechpartner ist die Wirtschaftsförderung Konstanz.

Konstanz möchte sich zur nachhaltigen Stadt entwickeln, daher wird auch die Vernetzung mit den Unternehmen vor Ort gefördert.

CyberLAGO


Das noch junge, von der städtischen Wirtschafsförderung initiierte Pendant der IT-Branche nennt sich CyberLAGO. Das Netzwerk für die Bereiche IT, digitale Medien und Webtechnologie repräsentiert Konstanz und die Region als IT-Standort, schreibt offene Stellen aus, vermittelt Praktika, fördert die Zusammenarbeit von ortsansässigen Unternehmen mit dem Wissenschaftsbetrieb und kümmert sich auch um Start-Ups. Beide Konstanzer Hochschulen waren von Anfang an involviert. Klingt interessant? Dann kontaktiert das CyberLAGO für einen direkten Link zu Unternehmen aus dem IT-Bereich.

BioLAGO

In Sachen Karriereplanung hilft auch ein Blick aufs Wissenschafts- und Unternehmens-Netzwerk Life Sciences am Bodensee, BioLago e.V.: Das High-Tech-Netzwerk versteht sich als Plattform in Sachen Gesundheit und Biotechnologie rund um den See. Dutzende Unternehmen mit rund 8.500 Arbeitsplätzen gehören zu den Mitgliedern: Von der DNA-Verschlüsselung über chemiefreie Pflanzenschutzmittel bis hin zur Arzneimittelprüfung – die Themen Gesundheit, Ernährung und Umwelt sind am Standort fest verankert. Der Fokus liegt auf dem intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort. Existenzgründer erhalten beispielsweise Beratung in Sachen Sicherung geistigen Eigentums.

Auch für Studien- und Abschlussarbeiten oder Praktika kann man sich bei BioLago melden. Der direkte Draht zu den Firmen ist hier sicher.

Technologiezentrum Konstanz

Zahlreiche wirtschaftliche, technische, rechtliche und persönliche Faktoren spielen bei der Realisierung einer tragfähigen Geschäftsidee eine Rolle. In Konstanz gibt es außerhalb der Hochschulen weitere Anlaufstellen für Existenzgründer mit teils unterschiedlichen Schwerpunkten.

So stellt das Technologiezentrum Konstanz (TZK) gemeinsam mit der Stadt und dem Campus Startup Konstanz für geprüfte Businesskonzepte (bevorzugt aus dem High Tech-Umfeld und dem unternehmensnahen Dienstleistungsbereich) Räumlichkeiten zu günstigen Mieten bereit.

Das TZK fungiert zudem als Geschäftsstelle des gut vernetzten und hochschulnahen Gründernetzwerk Konstanz, das u.a. Gründungsvorhaben und Businesspläne begleitet. In Kooperation mit einem Unternehmensberater checkt das Technologiezentrum auch eure Businesspläne oder bietet ein eigenes Gründer-Seminarprogramm an.

Campus Startup Konstanz

Brandneu im Angebot: Campus Startup Konstanz, das gemeinsame Gründerzentrum der HTWG und der Uni Konstanz.

Wer als Absolvent oder schon während des Studiums den Mumm hat, mit einer eigenen Businessidee den Schritt in die Unternehmertätigkeit zu wagen, findet intensive Beratung und konkrete Hilfestellung – Campus Startup Konstanz kennt alle relevanten Infos und vermittelt Existenzgründern hilfreiche Kontakte zu Institutionen.

Doch zuerst wird eure Geschäftsidee auf Herz und Nieren überprüft. Nach der ehrlichen Evaluierung ist die Begleitung des Gründungsprozesses bis hin zu möglichen Gründerstipendien drin.

Mentoring für Frauen

Frei nach dem Motto ‚Mehr Frauen an die Macht – das Tandem für bessere Karrierechancen‘ kooperieren Uni und HTWG bei den zwei Mentoring-Programmen für Frauen. Eine Mentorin, die fest im Berufsleben steht, unterstützt dich gezielt in Sachen Berufsein- und aufstieg. Im Rahmen des MINT-Mentorings (in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) fungieren auch Männer als Mentoren.

Kontaktmessen

Die jährliche Karrieremesse Kontaktpunkt der Uni im Konzil: Kennen lernen ist die halbe Miete – die Plattform für den unkomplizierten persönlichen Kontakt zwischen Studierenden und Arbeitgebern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein samt umfangreichem Rahmenprogramm. Offen für Studierende und Absolventen aller Hochschulen der Bodenseeregion.

Die HTWG richtet im Gebäude F pro Jahr drei spezifische Firmenkontaktmessen mit jeweils zahlreichen Ausstellern und entsprechendem Begleitprogramm aus, die natürlich Uni- oder PH Thurgau-Studis ebenfalls offen stehen:

Zielgruppenspezifische, von einzelnen Unis unabhängige Jobmessen, Kontaktevents oder Workshops für Hochschulabsolventen bzw. Studenten in verschiedenen schweizerischen Regionen richtet die in St. Gallen ansässige Together AG aus. Der Anbieter hat auch Konstanz, Vorarlberg und Liechtenstein im Blick.

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