Von Pistensucht und Hüttengaudi

Schnell in den Bergen, noch schneller im See! In den Wintermonaten gilt Letzteres eher für Hartgesottene oder Neujahrsschwimmer. Alle anderen freuen sich aufs Weiß unter den Füßen: Skifahren und Snowboarden stehen hoch im Kurs, aber auch Rodeln, Bergwandern oder Exotenhobbys wie Gleitschirmfliegen und Schneeschuhwandern liegen in unmittelbarer Reichweite – dem Dreiländereck sei Dank!

Die Alpen vor der Tür

Wo andere ihren Winterurlaub lange im Voraus planen müssen, steigt der Konstanzer entspannt in den Bus oder bildet eine Fahrgemeinschaft, um rund anderthalb bis zwei Stunden später die verschneite Bergwelt zu genießen. Ob im österreichischen Vorarlberg (Tirol ist ebenfalls nicht weit), der Ostschweiz oder Graubünden – das Schneevergnügen lässt sich perfekt auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden: Von 22 bis satten 220 Pistenkilometern ist alles drin.

Snowpark und relaxtes Après-Ski

Anfänger wie Pistencracks fahren ins schweizerische Gebiet Obertoggenburg (Vorteile: Nur knapp 100 Kilometer entfernt, gemütliche Atmosphäre, Snowpark, relaxtes Après-Ski). Eine Nummer größer geht’s in Damüls-Mellau im Bregenzerwald (gut frequentiert, Entfernung rund 120 Kilometer) oder an den weitläufigen Hängen am Arlberg in Zürs / Lech (rund 140 Kilometer) zu. Und wer gleich den Gletscher samt Profi-Snowpark vor der Nase will, nimmt die Alpenarena (Flims / Laax / Falera, rund 150 Kilometer) ins Visier.

Studis im Glück

Unter Freeridern erfreut sich auch die Silvretta Nova (rund 120 Kilometer) großer Beliebtheit. Dutzende Ski- und Wandergebiete von unterschiedlichem Zuschnitt sind von Konstanz aus in relativ kurzer Zeit zu erreichen. Pistensüchtige profitieren zudem von Saison- bzw. Jahreskarten, etwa den für Studis besonders günstigen 3-Täler-Pass, der zahlreiche Skigebiete zusammenfasst. Im Netz informieren euch die praxisorientierten Bergfex-Übersichtsseiten oder die Internetpräsenzen der jeweiligen Alpengemeinden.

Übers Wasser laufen

Wer‘s lieber ganz ohne Stress mag, bucht sich in die Ski-Ausfahrten des Hochschulsports ein: Von Tagesausflügen über mehrtägige Hüttenaufenthalte oder Anfängerkurse bis zum traditionellen Skibasar bleibt der Hochschulsport die Anlaufstelle für alle Studierende in Sachen Wintersport.

Und wem die Bretter unter den Füßen gar nicht geheuer sind, der schnürt einfach die Schlittschuhe und gleitet zu Bratwurst und Glühwein über den Gnadensee (Insel Reichenau), der größten Eislauffläche des Bodensees.